Startseite

Aktuelle Meldungen für die Startseite

Wie sinnvoll ist eine Direktversicherung zur privaten Altersvorsorge?

 

Es sieht auf den ersten Blick aus, als wäre eine Direktversicherung im Rahmen einer Gehaltsumwandlung eine sichere Sache, um gut für das Alter vorzusorgen. Man wird gelockt mit Steuer- und Sozialversicherungsersparnis, sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber hat dadurch tatsächlich geringere Kosten, die ihm auch rückwirkend nicht genommen werden. Aber beim Arbeitnehmer klopft am Ende die Krankenkasse an und verlangt einen höheren monatlichen Beitrag. D. h., ein großer Teil des Ersparten wird einem wieder weggenommen.

Natürlich wird man bei Abschluss der Direktversicherung informiert, dass nachgelagerte Kosten kommen werden, aber über die genaue Höhe wird man selbstverständlich nicht informiert, da ja die Überschussbeteiligungen (welche?) etc. nicht vorhersehbar sind und weil man deswegen keine genauen Summenangaben machen kann. Und außerdem weiß niemand, wie hoch die Kassenbeiträge in z. B. 20 Jahren sein werden. Der Versicherte freut sich natürlich über die Summe, die eines fernen Tages auf ihn wartet und auf die evtl. versprochene Renditen, die später anfallenden Kosten werden verdrängt, weil das ja „nicht soviel sein kann“. Am Ende kommt das böse Erwachen. Versicherte fragen sich zurecht, worin der Sinn einer Direktversicherung liegt, wenn er alle Vorteile in der Ansparphase nach der Auszahlung wieder zurückzahlen muss?

Weiterlesen

Will nur Deutschland den Atomausstieg?

Einem Strategiepapier zufolge gibt es in Brüssel Überlegungen für den Ausbau der Atomenergie (Münchner Merkur vom 18.05.2016), was von Deutschland scharf kritisiert wird. Es ist nicht zu erwarten, dass sich die Brüsseler Pläne deswegen ändern, sind doch einige europäische Nachbarn große Atomstromproduzenten und haben auch nicht die Absicht, dies zu ändern (s. Bericht oben „Die große Stromlüge“).

Einem Bericht von heise online vom 18.05.2016 (hier gehts zum ausführlichen Artikel) zufolge plant auch die kanadische Provinz Ontario den Ausbau der Atomenergie in großem Stil. Kleinere Neubauten sollen ab 2030 keine Heizungen mit fossilen Brennstoffen mehr haben dürfen, ab 2050 soll das für alle Neubauten gelten. Statt dem gegenwärtigen Erdgas soll elektrischer Strom die Heizversorgung übernehmen, was in einem Land wie Kanada wegen der extremen Winterkälte durchaus zu Engpässen führen kann. Natürlich sollen auch andere Energien gefördert werden, wie E-Autos und Agrartreibstoffe, aber ohne Kernenergie wird das Ziel, den Treibhausgasausstoß um 80% bis 2050 zu verringern, wohl nicht erreicht werden können.

Mobilfunkwechsel

Der Wechsel des Mobilfunkanbieters wird nicht leichter, lohnt sich aber in vielen Fällen trotzdem. Das Wichtigste dabei ist, vorher herauszufinden, was man von den einzelnen Möglichkeiten – mobil telefonieren, SMS, Datenübertragung – am meisten benutzt. Wenn man so gut wie nie eine SMS schreibt, rentiert sich eine SMS-Flatrate nicht. Dasselbe gilt für mobiles telefonieren und die Datenflatrates. Bei gelegentlichem Gebrauch des mobilen Internets ist eine Flatrate sicher zu teuer. Und wer selten mehr als  1 Stunde im Monat mit dem Handy telefoniert, braucht keine Handyflatrate, da reichen evtl. 100 Freiminuten auch.

Weiterlesen

Neues von den Umweltministern: eine blaue Plakette für Fahrzeuge?

Manchmal fragt man sich schon, ob unsere hochbezahlten Minister nichts anderes zu tun haben, als sich neue Schikanen für Autofahrer, in diesem Fall für die Lenker von Dieselfahrzeugen, auszudenken. Ist das gute Lobbyarbeit seitens der Autohersteller oder das Ergebnis intensiver Suche nach einer weiterer Gelegenheit, Geld einzutreiben? Vor allem dürften selbst die jetzt neueren Dieselfahrzeuge, die im Vertrauen darauf, dass sie umweltfreundlicher und besser sind, gekauft wurden, auch nicht mehr in die Städte. Die bisherigen Benziner, die die grüne Plakette haben, würden auch die blaue bekommen. Denkt man das jetzt weiter, dann würden viele Dieselfahrer vermutlich auf Benzinmotoren umschwenken – das wäre dann das besagte gute Geschäft für die Autohersteller –  aber der CO2-Ausstoß würde weiter ansteigen. Wäre das besser? 

Weiterlesen

Der Bundesgerichtshof berät sich

Wie schon in einem früheren Artikel erwähnt, haben die Energiekonzerne wegen des verkürzten Ausstiegs aus der Atomenergie Klage auf Millionenentschädigung gegen den Bund eingereicht, das Verfahren wurde im März 2016 eröffnet und das Oberste Gericht berät jetzt, eine Entscheidung soll in einigen Monaten fallen.

Die Konzerne klagen, weil sie sich enteignet fühlen. Der Ausstieg 2011 mit verkürzten Laufzeiten haben Planung und Ertragslage komplett verändert. Allerdings haben die Energieriesen gedacht, dass sie ihre Atomkraftwerke nicht stilllegen müssten – warum? Es schien, dass der unter der Regierung Schröder vereinbarte Ausstieg aus der Atomenergie unter der Regierung Merkel wieder rückgängig gemacht werden könnte. Man sprach immer öfter vom Ausstieg vom Ausstieg. Ihrer Sache sicher haben die Konzerne wie Vattenfall, RWE und E.on weiter in Kohlekraftwerke investiert und nicht im erforderlichen Maße in erneuerbare Energien. Der Tsunami von Fukushima hat sie kalt erwischt – nun rächte sich, was sie versäumt hatten.

Der Ausgang ist offen, es könnte durchaus sein, dass sie Recht bekommen und der Staat die geforderte Entschädigung zahlen muss. Der Staat – das sind wir alle.

Verlieren sie – zahlen wir auch. Zu groß ist der Einfluss der Energielobbyisten, zu verflochten die Politik mit der Wirtschaft.

Das Einzige, was zunächst ein wenig Erleichterung für die Verbraucher bringt, ist der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter, denn Wechseln spart Geld

Entspannung bei den Strompreisen

Erfreulicherweise sind die Strompreise nach dem Jahreswechsel 2015/16 stabil geblieben. Die mittlerweile über 800 Versorger halten still. Fraglich ist aber, wie lange dies so bleibt. E.on und RWE vermelden Rekordverluste, der Umbau der Konzerne ist in vollem Gange.  EEG-Umlage und Netzentgelte werden steigen.
Eine weitere Entwicklung ist interessant: die Stromeinkaufspreise an der Börse sind derzeit nur halb so hoch wie 2011 – etwa 3-4 Cent pro Kwh, aber ist der Preis für den Endverbraucher gesunken? D.h. die „Riesen“ kaufen günstiger ein, verkaufen nach wie vor teuer und machen dennoch so hohe Verluste? Dasselbe war schon bei den Gaspreisen zu beobachten, ganz aktuell ist es  an den Spritpreisen zu sehen. Der Kunde profitiert nicht in gleichem Maße von den günstigeren Einkaufspreisen, wie das bei den Teuerungen der Fall ist.  Die Preispolitik der Energieversorger bleibt auch weiterhin undurchsichtig.

Sollte Ihr Stromversorger innerhalb der Vertragslaufzeit demnächst versuchen, Ihren Strompreis zu erhöhen, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht! Vertragsklauseln, die das nicht zulassen, sind nach einem Urteil des Langerichtes Düsseldorf (Az.: 14d O 4/15) unwirksam. Strompreiserhöhungen oder allgemein teueren Strompreisen entkommt man durch einen Wechsel des Anbieteres, denn Wechseln-spart-Geld

Unglaublich, aber wahr…

Die Auswüchse der dilettantisch und durch reine Subventionspolitik gestaltete „Energiewende“ sind mittlerweile für jeden Verbraucher spürbar.  Die Macher der Vorschriften zur Energiewende haben ganz einfache Marktgesetze missachtet: der Markt ist nicht manipulierbar. Wunschdenken erfüllt sich nicht.

Einen wirtschaftlichen Vorgang vorherzubestimmen, funktioniert erfahrungsgemäß genauso wenig, wie einen sterbenden Wirtschaftszweig durch ständige Zuschüsse am Leben zu erhalten. Ein Wirtschaftssystem wird durch sehr viel mehr Faktoren bestimmt, als nur durch gesetzliche Eingriffe.

Aber der Reihe nach: Der sogenannte Ökostrom wird mit Subventionen, den Steuergeldern, so unterstützt, dass die Produzenten kostendeckend bzw. gewinnbringend produzieren können und neue Energiequellen erschließen. Vergessen wurde dabei, dass die Nachfrage, weil das ganze Thema ausschließlich gefühlsbetont behandelt wurde, nach dem Ökostrom sehr hoch sein würde, dass der konventionell produzierte Strom kaum oder nur noch sehr wenig nachgefragt werden würde. Weiterlesen

Werden Sie zum „Wechselprofi“ – Wechseln leicht gemacht

Eine praktische und hilfreiche Vorgehensweise ist: Schreiben Sie sich zuerst die relevanten Daten auf.

Zählernummer:

Kundennummer beim Stromanbieter:

Verbrauchsmenge der letzten Jahresabrechnung:

Vertragsbeginn:

Vertragsende:

Kündigungsfrist:

Zeitpunkt zur Kündigung:

Einer der Hauptgründe dafür, dass manche Menschen nicht wechseln, ist die Bequemlichkeit. Daher: Legen Sie die o.g. Daten als Datei an oder speichern Sie diese als eMail-Entwurf, dann haben Sie schon die größte Hürde genommen: Sie müssen nicht erst aufstehen, die Rechnung bzw. die Daten suchen oder vom Hausmeister den Zugang zu den Stromzählern verlangen. Die Basis für den Stromverbrauchsrechner ist dann die verbrauchte Menge der letzten Abrechnung – es gibt wohl recht treffende Schätzungen für die verschiedenen Haushaltsgrößen, aber der individuelle Stromverbrauch kann höher oder niedriger liegen. Schreiben Sie sich die Vertragslaufzeit (Anfang und Ende) sowie die Kündigungsfrist dazu. So geht das Wechseln schnell, und vor allem: Wechseln spart Geld…

Wichtig: Auch wenn sich die Vertragsbedingungen ändern hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht. D.h., wenn der Energieversorger eine Preiserhöhung mit gestiegenen oder neu eingeführten Steuern, Abgaben oder Umlagen durchsetzen will, darf man kündigen (Urteil des Landgerichts Düsseldorf Az: 14d O 4/15).

Stromwechsel lohnt sich!

Nach Meldung der Verbraucherzentrale Bayern beziehen nach wie vor 1/3 der Haushalte in Deutschland noch immer Strom von den Grundversorgern – und das ist teuer. Tests haben ergeben, dass der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter bis zu 5,6% der Kosten einsparen kann. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Einsparungen von 10% möglich sind. Allerdings sollte man sich nicht von allzu billigen Angeboten verführen lassen, denn diese sind manchmal nur auf den ersten Blick günstig, bei genauerer Überprüfung der Vertragsbedingungen stellt sich dann oft heraus, dass die billigen Tarife z.B. nur 1 Jahr gelten, danach holen sich die ganz billigen Anbieter den Rabatt zurück. Aber ein wenig Recherche und ein Vergleich der Anbieter lohnt allemal, denn wenn man einige Regeln beachtet, spart Wechseln richtig Geld…

Konzernumbau bei Eon – ein Geniestreich – oder zumindest moralisch verwerflich?

Ein alarmierender Vorgang schreckt auf: Der Konzern E.on spaltet sein Geschäft in zwei Teile auf. Künftig werden atom-, gas- und kohlebasierte Energieerzeugung von der erneuerbaren Energieerzeugung getrennt betrieben. Warum? Das Geschäft mit Atom, Gas und Kohle bringt zu wenig Gewinne, es gibt keine Subventionen und belastet die Bilanz. Also lagert man die Sparte in ein neues, börsennotiertes (!)Unternehmen aus und widmet sich dem lukrativen, weil staatlich subventionierten Geschäft mit den Erneuerbaren Energien. Weiterlesen