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Verkehrte Welt im Strompreiskarussell

Da gönnt der Staat seinen Bürgern einmal eine Mini-Entlastung – die EEG-Umlage soll im nächsten Jahr sinken – dann werden die Netzbetreiber gierig und heben einfach die Gebühren an. Die Netzentgelte sind regional unterschiedlich und machen mehr als 20% des Strompreises aus. Es ist ein Fass ohne Boden, keine Entlastung für den Endkunden in Sicht.

Leider wechseln immer noch zu wenig Verbraucher ihren Stromanbieter, daher funktioniert die Preisschraube nach wie vor.

Daneben wirkt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes wie ein Witz: Energieversorger dürfen nicht ohne Ankündigung und Nennen von Gründen den Preis erhöhen – möglicherweise drohen Rückzahlungen. Die wenigsten Verbraucher werden überhaupt durchblicken, ob und in welcher Höhe sie Rückzahlungen geltend machen könnten, den Versorgern droht nur wenig Ungemach.

Interessant wird in diesem Zusammenhang auch, wie sich die 4,7Mrd. Klage von Vattenfall gegen die Bundesregierung auswirken wird. Vattenfall klagt auf entgangenen Gewinn wegen des Atomausstiegs vor einem nichtöffentlichen, internationalen Schiedsgericht in Washington, das Verfahren kostet im Vorfeld schon mal 9 Millionen Euro für den Steuerzahler. Ein Vorgeschmack auf TTIP und höhere Strompreise?

Es bleibt dabei: Wechseln spart Geld, man kann immer wieder wechseln, und den teueren Anbietern damit die Rote Karte zeigen!

Teurer Strom – was bezahlt man alles mit der kWh?

Etwas mehr als Hälfte des Strompreises „bekommt“ der Staat. Zunächst über die Stromsteuer, und dann über die Mehrwertsteuer auf die Umlagen und Abgaben. D.h. die Stromerzeuger erhalten „nur“ ca 48% des Entgeltes. Wobei die Ökostromumlage den Endverbraucher am meisten belastet. Bei einem Strompreis von z.B. 28,35 ct je kWh sind davon 6,24ct Ökostromumlage. Die energieintensive Industrie bezahlt nur 0,05 ct je kWh. Weiterlesen

Eine alarmierende Meldung

Wenig Beachtung in den öffentlichen Medien findet die Nachricht, dass von staatlicher Seite darüber nachgedacht wird, die Kosten für den Rückbau von Atomkraftwerken dem Staat = Steuerzahler aufhalsen zu wollen. Denn nichts anderes bedeutet es, wenn für bestimmte finanzielle Risiken Staatsfonds eintreten müssen.  Laut der Vorsitzenden des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag, Bärbel Höhn (Grüne), ist geplant, dass die derzeitigen Rückstellungen der Konzerne Eon, RWE, EnBW in Höhe ca. 35,8 Milliarden Euro  (Quelle: Münchner Merkur, 14.05.2014) in einen staatlichen Fonds überführt werden sollen. Aus Angst, dass ein großer Energieversorger pleite gehen könnte. Es wäre interessant zu wissen, welche Informationen vorliegen, dass über eine solche Maßnahme nachgedacht wird! Verglichen mit der Finanzkrise bedeutet das nur, dass die Gewinne weiter privatisiert werden dürfen, und wenn dann alles zu spät ist, werden die Verluste sozialisiert. Ein Schelm, wer Böses hinter der Grünen Idee vermutet.

Mitleid für Energiekonzerne…

Eine Überschrift im Münchner Merkur am 14.05.2014 lautet: Eon leidet unter fallenden Preisen – würden Sie als Endverbraucher nicht auch gerne darunter leiden? Fallende Preise an der Strombörse, der „starke“ Euro und ein milder Winter werden als Bösewichte ausgemacht.  Zudem wurden Regionalgesellschaften verkauft, das Brasiliengeschäft braucht mehr Geld, Gas- und Kohlenachfrage können wegen starker Ökostromnachfrage nicht gewinnbringend betrieben werden. Bei allen Vorteilen, die so ein Energieriese schon per Gesetz hat, seiner enormen Marktmacht und sonstigen Vorteilen, da liegt der Gedanke an schlechtes Management nahe. Wie kann ein sinkender Einkaufspreis für Strom schlecht für’s Geschäft sein, wenn der Vorteil  nicht einmal an den Endkunden weitergereicht wird? Hat man sich im Ausland verspekuliert? Wir sind gespannt, was auf die Krokodilstränen folgen wird. Vielleicht ist das ein Vorwand, weiter Arbeitsplätze abzubauen. Bei steigenden Energiepreisen. Unterstützen Sie diese Firmenpolitik nicht, wechseln Sie den Stromanbieter, denn Wechseln spart Geld

Zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Die einzige „gute“ Nachricht für uns Endverbraucher: die Preise sollen angeblich langsamer steigen. Kurz gesagt: der Verbraucher trägt weiterhin die Hauptlast, die Ideenschmieden aus dem Mittelstand werden stark gebremst, die Großindustrie, von der selten große Erfindungen kommen, darf sich weiter auf ihrer Drohung des Arbeitsplatzwegfalls ausruhen. Angeblich sind dauerhaft Subventionen schlecht für die Wirtschaft – sind denn die jahrzehntelangen Subventionen für den Kohleabbau in Deutschland gut (gewesen)? Und an diesen Subventionen wird gar nicht gerüttelt, Weiterlesen

Sie tun es schon wieder

Laut einer Zeitungsmeldung vom 25.03. wird der Strom bei mindestens 32 Grundversorgern ab Anfang April im Schnitt um 4,5% teurer. Für einen durchschnittlichen 4-Personenhaushalt bedeutet das: pro Jahr 44€ mehr! Lassen Sie sich das nicht gefallen, wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter, denn Wechseln spart Geld…

„Ökostrom hilft dem Klima nicht“ – wie ist diese Schlagzeile zu verstehen?

Natürlich müssen Unternehmen Gewinne machen, sonst überleben sie nicht. Es müssen die Angestellten bezahlt werden, Rücklagen gebildet werden, auch müssen Produkte weiter entwickelt werden, für all das sind Gewinne notwendig und berechtigt. Nur werden von den Energieriesen jemals günstige Stromeinkaufspreise an den Verbraucher weitergegeben? Oder werden solche Gewinne nur zur Zahlung astronomischer Vorstandsgehälter und Boni verwendet?

Jetzt steht einer der Energieriesen vor einem Milliardenverlust wegen Fehlinvestitionen und der späten Reaktion (s. Münchner Merkur Nr. 53, 05.03.2014) auf die Energiewende. Man schreibt vom lange erfolgsverwöhnten Versorger, das bedeutet im Klartext: Jahrelang wurden enorme Gewinne eingefahren, wenig in die Netze investiert usw., die Aktionäre wurden großzügig bedacht, und offensichtlich wurden keine Rücklagen gebildet. Bezahlt hat das alles brav der Endverbraucher. Jedes normale Unternehmen, ob groß oder klein muss für Fehlentscheidungen geradestehen. Dem Energieriesen wird vermutlich wenig passieren, der Verlust wird sicherlich in irgendeiner Form vom kleinen Kunden bezahlt werden, entsprechende Pläne gibt es schon. Verbraucherschützer und Wissenschaft lehnen diese zwar ab, aber das letzte Wort hat hier wie immer, unsere Regierung, die mit Sicherheit im Sinne der Lobbyisten entscheiden wird.

Im kleinen privatwirtschaftlichen Sektor wurde enorm viel geleistet im Bereich Photovoltaik, Windkraft etc. Da ist die staatliche Unterstützung gut verwendet worden, nur hierfür gibt es keine Subventionen mehr.

Die anstehende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz soll zwar bis zum Sommer erledigt werden, und angeblich sollen dann zukünftig die Preiserhöhungen für den Endverbraucher nicht so hoch ausfallen, wie es notwendig wäre , aber wenn man die Reformen der letzten Bundesregierungen betrachtet, ist davon auszugehen, dass diese Reform denselben Schrottwert hat, wie alle anderen.

Um wenigstens ein bisschen zu sparen, wechseln Sie auf jeden Fall zu einem günstigeren Stromanbieter, denn Wechseln-spart-Geld

EEG-Rabatte

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz – kurz EEG – ist mittlerweile eines der teuersten politischen Projekte überhaupt. Pro Jahr werden ca. 23,5 Milliarden Euro verteilt, um klimafreundliche Stromerzeugung auszubauen. Bezahlt wird dies über die EEG-Umlage von Verbrauchern und Industrie. Wobei Unternehmen mit besonders hohem Stromverbrauch nur 0,05ct Ökostromumlage bezahlen, der Verbraucher dagegen 6,24 ct, so ist in der Tagespresse zu lesen. Angeblich sollen Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, damit gefördert werden, damit sie international wettbewerbsfähig bleiben. Da aber auch Betriebe, die nicht mit internationaler Konkurrenz zu kämpfen haben, ebenso diese Rabatte erhalten, ist die sogenannte Ökostrom-Umlage schon fast zur Industrie-Umlage geworden. Die Rechnung zahlt der Verbraucher mit immer höheren Strompreisen. Die Einkaufspreise für Strom sind schon mehrfach gesunken – hat der Endverbraucher irgendetwas davon gemerkt? Ist Ihr Strom etwa billiger geworden? Leider werden Vergünstigungen von den großen Marktführern immer privatisiert, Erhöhungen sozialisiert. Umweltfreundliche und nachhaltige Energieerzeugung ist unbestritten notwendig, aber es kann nicht sein, dass der Endverbraucher quasi in „Geiselhaft“ immer die Rechnung bezahlt. Wer das Spiel nicht länger mitmachen möchte, sollte zu einem günstigen Stromanbieter wechseln, denn Wechseln Spart Geld …

Die Energiewende

Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Energiewende immer noch reines Wunschdenken. Da wird diskutiert – Windkrafträder ja/nein, Stromtrassen – ja/nein Pumpspeicherseen ja/nein usw. Aber wir brauchen dringend Alternativen! Die Uneinigkeit bezüglich der Gestaltung und Realisierung der Energiewende wird auf dem Rücken der kleinen Stromverbraucher ausgetragen – Ende und Ergebnis sind offen. Befreiungen und Vergünstigungen zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen werden von der EU derzeit überprüft, nichtsdestotrotz wird auch dadurch der Endverbraucher mittlerweile viel zu stark belastet. Um Ihren Stromverbrauch bezahlbar zu halten, hilft natürlich Strom sparen und vor allem – den teuren Anbieter zu wechseln. Denn wechseln spart Geld…

Opfer der Lehman-Pleite

Haben Sie gewusst, dass die grossen Stromkonzerne auch zu den Opfern der Lehman-Bankpleite in den USA gehören? So haben Eon 60 Millionen Dollar und RWE 16 Millionen Dollar Verlust beim Insolvenzverwalter angemeldet! Wollen Sie weiter für die Fehlspekulationen der Energieriesen teuer bezahlen?

Wechseln Sie noch heute!