Zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Die einzige „gute“ Nachricht für uns Endverbraucher: die Preise sollen angeblich langsamer steigen. Kurz gesagt: der Verbraucher trägt weiterhin die Hauptlast, die Ideenschmieden aus dem Mittelstand werden stark gebremst, die Großindustrie, von der selten große Erfindungen kommen, darf sich weiter auf ihrer Drohung des Arbeitsplatzwegfalls ausruhen. Angeblich sind dauerhaft Subventionen schlecht für die Wirtschaft – sind denn die jahrzehntelangen Subventionen für den Kohleabbau in Deutschland gut (gewesen)? Und an diesen Subventionen wird gar nicht gerüttelt, Weiterlesen

Sie tun es schon wieder

Laut einer Zeitungsmeldung vom 25.03. wird der Strom bei mindestens 32 Grundversorgern ab Anfang April im Schnitt um 4,5% teurer. Für einen durchschnittlichen 4-Personenhaushalt bedeutet das: pro Jahr 44€ mehr! Lassen Sie sich das nicht gefallen, wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter, denn Wechseln spart Geld…

Nach dem Wechsel

Zugegeben, es ist viel Papierkram. Aber wenn Sie es einmal gewagt und durchgezogen haben, werden Sie erkennen, dass es ganz einfach ist. Eines jedoch sollten Sie sich genau anschauen und am besten deutlich gleich am Anfang auf dem Vertrag notieren: die Kündigungsfrist bzw. den Monat, in dem Sie kündigen müssen! Für den Fall, dass Sie wieder wechseln wollen. Beachten Sie die Kündigungsfristen, denn diese sind unterschiedlich. Meistens sind es drei Monate, aber manchmal zwei, manchmal wurde auch mitten im Monat mit der Stromlieferung begonnen … Sollte der neue Stromanbieter seine Preise erhöhen, können Sie wieder wechseln, natürlich nur, wenn Sie sich an die Fristen halten. Unberührt bleibt davon immer das Sonderkündigungsrecht, sofern der Preis geändert wird. Aber es gelten die Bedingungen Ihres Anbieters, behalten Sie sie im Auge!

„Ökostrom hilft dem Klima nicht“ – wie ist diese Schlagzeile zu verstehen?

Natürlich müssen Unternehmen Gewinne machen, sonst überleben sie nicht. Es müssen die Angestellten bezahlt werden, Rücklagen gebildet werden, auch müssen Produkte weiter entwickelt werden, für all das sind Gewinne notwendig und berechtigt. Nur werden von den Energieriesen jemals günstige Stromeinkaufspreise an den Verbraucher weitergegeben? Oder werden solche Gewinne nur zur Zahlung astronomischer Vorstandsgehälter und Boni verwendet?

Jetzt steht einer der Energieriesen vor einem Milliardenverlust wegen Fehlinvestitionen und der späten Reaktion (s. Münchner Merkur Nr. 53, 05.03.2014) auf die Energiewende. Man schreibt vom lange erfolgsverwöhnten Versorger, das bedeutet im Klartext: Jahrelang wurden enorme Gewinne eingefahren, wenig in die Netze investiert usw., die Aktionäre wurden großzügig bedacht, und offensichtlich wurden keine Rücklagen gebildet. Bezahlt hat das alles brav der Endverbraucher. Jedes normale Unternehmen, ob groß oder klein muss für Fehlentscheidungen geradestehen. Dem Energieriesen wird vermutlich wenig passieren, der Verlust wird sicherlich in irgendeiner Form vom kleinen Kunden bezahlt werden, entsprechende Pläne gibt es schon. Verbraucherschützer und Wissenschaft lehnen diese zwar ab, aber das letzte Wort hat hier wie immer, unsere Regierung, die mit Sicherheit im Sinne der Lobbyisten entscheiden wird.

Im kleinen privatwirtschaftlichen Sektor wurde enorm viel geleistet im Bereich Photovoltaik, Windkraft etc. Da ist die staatliche Unterstützung gut verwendet worden, nur hierfür gibt es keine Subventionen mehr.

Die anstehende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz soll zwar bis zum Sommer erledigt werden, und angeblich sollen dann zukünftig die Preiserhöhungen für den Endverbraucher nicht so hoch ausfallen, wie es notwendig wäre , aber wenn man die Reformen der letzten Bundesregierungen betrachtet, ist davon auszugehen, dass diese Reform denselben Schrottwert hat, wie alle anderen.

Um wenigstens ein bisschen zu sparen, wechseln Sie auf jeden Fall zu einem günstigeren Stromanbieter, denn Wechseln-spart-Geld

EEG-Rabatte

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz – kurz EEG – ist mittlerweile eines der teuersten politischen Projekte überhaupt. Pro Jahr werden ca. 23,5 Milliarden Euro verteilt, um klimafreundliche Stromerzeugung auszubauen. Bezahlt wird dies über die EEG-Umlage von Verbrauchern und Industrie. Wobei Unternehmen mit besonders hohem Stromverbrauch nur 0,05ct Ökostromumlage bezahlen, der Verbraucher dagegen 6,24 ct, so ist in der Tagespresse zu lesen. Angeblich sollen Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, damit gefördert werden, damit sie international wettbewerbsfähig bleiben. Da aber auch Betriebe, die nicht mit internationaler Konkurrenz zu kämpfen haben, ebenso diese Rabatte erhalten, ist die sogenannte Ökostrom-Umlage schon fast zur Industrie-Umlage geworden. Die Rechnung zahlt der Verbraucher mit immer höheren Strompreisen. Die Einkaufspreise für Strom sind schon mehrfach gesunken – hat der Endverbraucher irgendetwas davon gemerkt? Ist Ihr Strom etwa billiger geworden? Leider werden Vergünstigungen von den großen Marktführern immer privatisiert, Erhöhungen sozialisiert. Umweltfreundliche und nachhaltige Energieerzeugung ist unbestritten notwendig, aber es kann nicht sein, dass der Endverbraucher quasi in „Geiselhaft“ immer die Rechnung bezahlt. Wer das Spiel nicht länger mitmachen möchte, sollte zu einem günstigen Stromanbieter wechseln, denn Wechseln Spart Geld …

Die Energiewende

Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Energiewende immer noch reines Wunschdenken. Da wird diskutiert – Windkrafträder ja/nein, Stromtrassen – ja/nein Pumpspeicherseen ja/nein usw. Aber wir brauchen dringend Alternativen! Die Uneinigkeit bezüglich der Gestaltung und Realisierung der Energiewende wird auf dem Rücken der kleinen Stromverbraucher ausgetragen – Ende und Ergebnis sind offen. Befreiungen und Vergünstigungen zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen werden von der EU derzeit überprüft, nichtsdestotrotz wird auch dadurch der Endverbraucher mittlerweile viel zu stark belastet. Um Ihren Stromverbrauch bezahlbar zu halten, hilft natürlich Strom sparen und vor allem – den teuren Anbieter zu wechseln. Denn wechseln spart Geld…

Sachwerte

Was sind Sachwerte? Kurz gesagt kauft man bei Sachwertanlagen  eine Sache oder beteiligt sich daran. Beispiele für Sachwerte sind als erstes einmal Immobilien, dann natürlich Aktien, also Unternehmensbeteiligungen und Fonds. Die gute alte Immobilie ist auch gleich ein gutes Beispiel, was einen Sachwert von einem Geldwert unterscheidet. Denn die Inflation ändert den Wert eines Hauses nicht, Weiterlesen

Geldwerte

Was sind Geldwerte? Als Geldwerte bezeichnet man Anlageformen, bei denen man Geld anhäuft! Beispiele hierfür sind Tagesgeld, Festgeld, auch das Sparbuch, aber auch kapitalbildende Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen. So unterschiedlich diese Anlageformen auch sind, haben sie doch eine Gemeinsamkeit, sie repräsentieren einen bestimmten Geldwert. D.h. bei Ablauf hat man das Recht auf die Auszahlung eines bestimmten Geldbetrags.

Zunächst klingt das recht vorteilhaft, aber bei genauerem Hinsehen finden sich doch auch Nachteile. Weiterlesen

Schneeballsystem Rente

Ich weiß nicht, ob Ihnen schon jemals der Begriff „Schneeballsystem“ begegnet ist. Für alle diejenigen, die diesen Begriff noch nicht kennen, folgt hier eine kurze Erklärung.

Als ein Schneeballsystem bezeichnet man ein Konzept, bei dem Mitglieder immer neue Mitglieder werben. Die Mitgliedschaft in diesem System ist natürlich kostenpflichtig und jedes Mitglied bekommt aus den Beiträgen der selbst geworbenen Mitglieder „Provisionen“ und aus den Beiträgen, die die Neumitglieder zahlen, Weiterlesen

Wichtiges zur Altersvorsorge

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit einer Altersvorsorge zu beginnen? Die Antwort auf diese Frage ist ganz leicht, viel leichter als Sie vielleicht glauben. Der richtige Zeitpunkt ist jetzt, jetzt sofort! Sie glauben mir nicht? Vielleicht kann ich Sie mit ein paar Beispielrechnungen überzeugen, und übrigens, Sie finden auf dieser Seite keine Produkte zur Altersvorsorge, weil ich noch nichts gefunden habe, das ich Ihnen uneingeschränkt empfehlen würde. Deshalb können Sie mir auch glauben, dass ich die Beispiele nach bestem Wissen und Gewissen berechnet habe, denn ich habe nichts davon, Sie mit geschönten Berechnungen hinters Licht zu führen.

Lassen Sie mich zunächst ein wenig ausholen, vor einiger Zeit fiel mir ein Buch in die Hände mit dem etwas anmaßenden Titel „Das Rentenbuch“, noch schlimmer fand ich allerdings den Untertitel „mit 40 Vorsorge treffen, damit mit 60 die Rente stimmt“. Selbstverständlich stimme ich dem Autor zu, dass man Vorsorge treffen muss, damit irgendwann einmal die Rente stimmen kann, aber reicht es wirklich, mit 40 erst damit anzufangen? Zunächst einmal sollte man sich überlegen, wie viel Geld man im Alter überhaupt braucht, um einigermaßen sorgenfrei leben zu können. Wir nehmen einfach einmal die runde Summe von 500.000,-€. Das scheint manchen von Ihnen möglicherweise etwas hoch gegeriffen, aber man sollte den Kaufkraftverlust durch die Inflation nicht außer Acht lassen. Geht man einmal nur von der offiziellen Inflationsrate von etwa 2,5% pro Jahr aus, dann entsprechen unsere 500.000,-€ in 30 Jahren nur noch knapp 240.000.- € Kaufkraft, das klingt schon nicht mehr so üppig. Wenn man dann erst mit 40 Jahren anfängt für die Altersvorsorge zu sparen, dann hätte man gemäß dem Buchtitel nur 20 Jahre Zeit, eine halbe Million Euro zusammen zu sparen.Wir rechnen etwas großzügiger bis zu einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren, aber auch dann wären es nur 25 Jahre, in denen man die halbe Million ersparen müsste. Für unsere Beispielrechnung legen wir als Vorsorgeinstrument eine KLV (kapitalbildende Lebensversicherung) zugrunde, mit einer jährlichen Garantieverzinsung von 2,25%, das dürfte etwa dem aktuellen Stand bei KLVs entsprechen. Sonstige, nicht garantierte Erträge wie Überschussbeteiligungen berücksichtigen wir in unserer Beispielrechnung nicht, es wäre ohnehin fraglich, ob sie zur Auszahlung kämen.

Fängt also unser Mustersparer wirklich erst mit 40 Jahren an, die halbe Million anzusparen, braucht er dazu einen monatlichen Betrag von 1250,-€, damit er im Alter von 65 Jahren in „Rente“ gehen kann. Wenn er mit 30 anfängt, reichen ihm 790,-€ im Monat, sollte er bereits mit 20 Jahren beginnen, würden ihm 540,-€ jeden Monat ausreichen.

Ungeachtet der absoluten Zahlen sehen wir an diesem Beispiel eindeutig, dass selbst bei dieser geringen Verzinsung der Zinseszinseffekt dafür sorgt, dass sich die Laufzeit überproportional auf die Endsumme auswirkt, bei höheren Erträgen verstärkt sich dieser Effekt sogar noch!

Wie denken Sie jetzt über meine Antwort auf die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, mit der Altersvorsorge zu beginnen?