Energie angeblich billiger

Nach einer Mitteilung des Statistischen Bundesamts sanken die Erzeugerpreise im vergangenen Jahr so stark wie noch nie seit Beginn der statistischen Erhebung 1949. Der Grund für diesen ungewöhnlichen Rückgang von 4,2 % ist in der billigen Energie zu suchen. Weiter heißt es in der Mitteilung, Mineralölerzeugnisse seien 2009 im Jahresdurchschnitt um 18,5 %billiger gewesen als im Vorjahr, elektrischer Strom um 5,9 %, Erdgas um 8,8 %. War das bei Ihnen auch so? Wenn nicht, sollten Sie dringend zu einem günstigeren Anbieter wechseln, und zwar sowohl beim Strom, als auch beim Gas!

 

Unser Anliegen

Unser Ziel ist es, mehr Bewegung in den immer noch viel zu unbeweglichen Energiemarkt zu bringen. Der Strommarkt ist bereits seit über 10 Jahren liberalisiert und doch haben erst 5% aller Stromabnehmer ihren Anbieter gewechselt. Da ist es doch kein Wunder, wenn die Energieriesen ständig ihre Preise erhöhen.

Ändern Sie das, wechseln Sie!

Steht eine Strompreiserhöhung an?

Einer Meldung einer Tageszeitung zufolge haben sich viele Versorger verkalkuliert. Sie haben Strom zu teuer eingekauft, und versuchen nun, das wieder auf ihre Kunden abzuwälzen. Das bedeutet, dass der Endverbraucher wieder einmal für Managementfehler zu Kasse gebeten werden soll! Viele Anbieter kaufen aber aktuell an der Strombörse und können Strom viel billiger anbieten. Wenn Ihr Versorger den Strompreis erhöht, haben Sie das Recht, den Anbieter zu wechseln! Nehmen Sie die angekündigte Erhöhung Ihres Versorgers zum Anlass und vergleichen Sie mit unserem kostenlosen Tarifrechner, bei wem Sie in Zukunft weniger bezahlen müssen.

 

Die Deutschen „verschenken“ ihr Geld…

Aktuelle Berechnungen zeigen, dass die Deutschen jährlich Energie im Wert von rund 14 Milliarden Euro verschenken, weil sie das Sparpotenzial moderner Haushaltsgeräte nicht nutzen. Grundlage der Berechnung waren 40 Millionen Haushalte bei einer jährlichen Stromrechnung von ca. 700 Euro. Unser Rat: wenn Sie es sich nicht leisten können, alle alten Haushaltsgeräte gegen Geräte besserer  Effizienzklassen auszutauschen, wechseln Sie doch einfach Ihren teuren Stromanbieter – die einfachste und schnellste Methode, kein Geld mehr für Strom zu verschenken

Öko-Förderung macht den Strom für alle teurer

Kaum sind die letzten Hiobsbotschaften über steigende Energiepreise verdaut, droht schon die nächste schlechte Nachricht. Die übermäßig hohe Subventionierung der erneuerbaren Energien kommt nur wenigen zugute, die Zeche zahlen alle! Die Umlage für Erneuerbare Energien verteuert jede Kilowattstunde ab diesem Jahr um etwa 3,5 Cent, bis letztes Jahr waren es „nur“ etwa 2 Cent, somit eine Steigerung von 70%! Für einen normalen Vier-Personen-Haushalt bedeutet das eine Mehrbelastung von 70 bis 75 Euro im Jahr. Gleichen Sie das am Besten durch einen Wechsel zu einem fairen Stromanbieter aus!

Wechseln Sie gleich jetzt!

Ach übrigens, wenn Sie trotzdem nur Ökostrom-Tarife miteinander vergleichen wollen, setzen Sie doch einfach den Punkt bei „Nur Ökostrom gewünscht“ auf „Ja“!

So wird’s richtig günstig

Selbst in der Presse hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass der einfachste Weg zu einem günstigen Stromtarif über einen Online-Stromtarifrechner führt. Allerdings sollte man sich auch bei einem Tarifrechner nicht von billigen Paketpreisen blenden lassen, denn viele Anbieter bieten den günstigsten Tarif nur dann, wenn man ein festes Kilowattstunden-Paket abnimmt. Das lohnt sich aber nur, wenn man auch genausoviel Strom abnimmt, wie man bezahlt hat, braucht man mehr, zahlt man den teureren Mehrverbrauchspreis, braucht man weniger, bekommt man trotzdem nichts zurück. deshalb sollten man nur Tarife mit monatlichen Abschlagszahlungen ohne Vorauskasse miteinander vergleichen. Weiterhin sollte man auf eine möglichst kurze Mindestvertragsdauer und eine kurze Kündigungsfrist achten, um möglichst schnell auf Veränderungen oder günstigere Angebote von Mitbewerbern reagieren zu können. Deshalb, auch wenn Sie bei uns schon zum günstigsten Tarif gewechselt haben, schauen Sie immer wieder mal vorbei und prüfen, ob es nicht mittlerweile noch einen günstigeren Tarif gibt, denn nur wer wechselt, spart!

Online Banking

Viele Menschen nutzen das Online-Bankingangebot ihrer Banken bedenkenlos, und ebenso viele sind unsicher und befürchten Zugriffe von Unberechtigten.
Grundsätzlich sollten beim Online-Banking einige Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.

  1. Schützen Sie Ihren Computer vor unberechtigten Zugriffen von aussen durch Sicherheitsprogramme (automatisch aktualisierte Antivirenprogramme, Firewall,…)
  2. Öffnen Sie niemals Emails bzw. Anhänge von Unbekannten
  3. Ihre Bank wird Sie niemals  Ihre Daten per Email abfragen oder bestätigen lassen: Hände weg von solchen Emails, auch wenn sie aussehen, als kämen sie von Ihrer Bank!
  4. Bewahren Sie Ihre PIN/TAN-Listen an einem sicheren Ort auf und geben sie diese nicht an Fremde weiter.
  5. Beachten Sie die Sicherheitsratschläge Ihrer Bank zur Abwicklung der Überweisungen etc. Lassen Sie sich die TANs per SMS zuschicken (manche Banken bieten das an)
  6. HBCI-Verfahren: die Übermittlung und Durchführung von Transaktionen  per Chipkarte und Lesegerät ist mittlerweile sehr verbreitet und wohl die sicherste Möglichkeit von allen, Konto und Daten zu schützen. Informieren Sie sich bei Ihrer (neuen) Bank über die Vorgehensweise und Kosten.

Wenn Sie die Sicherheitsratschläge befolgen, ist das Online-Banking  sicher und bequem zu nutzen.

Wen sollten Sie über den Kontowechsel informieren?

1. Arbeitgeber, Rentenstelle
2. Behörden, z.B. Kindergeldstelle, Elterngeldstelle, ARGE, Finanzamt (Lohnsteuer, KfZ-Steuer etc.)
3. Versicherungen: z.B. Hausrat, Leben, Auto, evtl. Gebäude, Unfall, Berufsunfähigkeitsversicherung
4. Vermieter
5. evtl. Krankenkasse
6. Internetkonten bei ebay, Paypal usw.
7. Banken z.B. Festgeldkonto bei einer anderen Bank (Referenzkonto ändern)
8. Sportverein, Kindertagesstätten, Musikunterricht usw.

 

Konto wechseln

Wenn Sie die für Sie passende Bank gefunden haben, dann können Sie sofort wechseln, denn es gibt keine Kündigungsfrist für den Wechsel von Girokonten. Die Kündigung sollte jedoch schriftlich erfolgen! Allerdings sollten Sie zur Sicherheit das alte Bankkonto noch nicht gleich kündigen, denn erst müssen alle Lastschriften und Daueraufträge auf das neue Konto umgeschrieben werden. Die meisten Banken bieten hierzu ein spezielles Formular an, manche bieten auch den Service an, dass ein  Bankmitarbeiter die Vorgänge für den Kontowechsel für Sie erledigt (sofern es sich nicht um ein reines Online-Konto handelt). Erst wenn Sie sicher sind, dass keine weiteren Abbuchungen mehr auf Ihrem alten Konto zu erwarten sind, können Sie das Konto kündigen. In der Regel reichen hier ca. 2-3 Monate. Kontrollieren Sie sorgfältig Ihre Kontoauszüge des letzten Jahres, wer abbucht und wann, damit Sie auch niemanden vergessen. So können Sie unnötige Rücklastschriftgebühren vermeiden.
Achten Sie bei der Kündigung auch auf versteckte Kosten bei der Bank. Sofern die Bank z.B. für die Überweisung des Restguthabens auf Ihr neues Konto Gebühren erhebt, muss das auch im Gebührenkatalog der Bank aufgeführt sein.

 

Wichtig: Erst vergleichen – dann wechseln!

Worauf ist beim Vergleich zu achten?

1. Wird eine Kontoführungsgebühr erhoben und was ist darin enthalten?
2. Kosten EC- und/oder Kreditkarte extra? Wenn ja, wieviel?
3. Gibt es Zinsen für das Girokontoguthaben?
4. Wie hoch sind die Zinsen für den Dispokredit?
5. Wie hoch sind die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld?
6. Ist ein monatlicher Mindestumsatz erforderlich?