Lohnt sich ein Wechsel des Bankkontos?

Manche Banken locken mit Prämien, aber das allein sollte nicht der Grund für den Wechsel des Girokontos sein. Stiftung Warentest hat die  Banken hinsichtlich der Konditionen für Direktkunden (Filialkunden) und Onlinekunden untersucht und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Der Wechsel lohnt sich, wenn das bisherige Onlinekonto mehr als 40 Euro im Jahr, und das Filialkonto mehr als 80 Euro im Jahr an Gebühren kostet. Die Prämie allein sollte nicht der einzige Grund zum Wechsel sein.

Eine alarmierende Meldung

Wenig Beachtung in den öffentlichen Medien findet die Nachricht, dass von staatlicher Seite darüber nachgedacht wird, die Kosten für den Rückbau von Atomkraftwerken dem Staat = Steuerzahler aufhalsen zu wollen. Denn nichts anderes bedeutet es, wenn für bestimmte finanzielle Risiken Staatsfonds eintreten müssen.  Laut der Vorsitzenden des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag, Bärbel Höhn (Grüne), ist geplant, dass die derzeitigen Rückstellungen der Konzerne Eon, RWE, EnBW in Höhe ca. 35,8 Milliarden Euro  (Quelle: Münchner Merkur, 14.05.2014) in einen staatlichen Fonds überführt werden sollen. Aus Angst, dass ein großer Energieversorger pleite gehen könnte. Es wäre interessant zu wissen, welche Informationen vorliegen, dass über eine solche Maßnahme nachgedacht wird! Verglichen mit der Finanzkrise bedeutet das nur, dass die Gewinne weiter privatisiert werden dürfen, und wenn dann alles zu spät ist, werden die Verluste sozialisiert. Ein Schelm, wer Böses hinter der Grünen Idee vermutet.

Mitleid für Energiekonzerne…

Eine Überschrift im Münchner Merkur am 14.05.2014 lautet: Eon leidet unter fallenden Preisen – würden Sie als Endverbraucher nicht auch gerne darunter leiden? Fallende Preise an der Strombörse, der „starke“ Euro und ein milder Winter werden als Bösewichte ausgemacht.  Zudem wurden Regionalgesellschaften verkauft, das Brasiliengeschäft braucht mehr Geld, Gas- und Kohlenachfrage können wegen starker Ökostromnachfrage nicht gewinnbringend betrieben werden. Bei allen Vorteilen, die so ein Energieriese schon per Gesetz hat, seiner enormen Marktmacht und sonstigen Vorteilen, da liegt der Gedanke an schlechtes Management nahe. Wie kann ein sinkender Einkaufspreis für Strom schlecht für’s Geschäft sein, wenn der Vorteil  nicht einmal an den Endkunden weitergereicht wird? Hat man sich im Ausland verspekuliert? Wir sind gespannt, was auf die Krokodilstränen folgen wird. Vielleicht ist das ein Vorwand, weiter Arbeitsplätze abzubauen. Bei steigenden Energiepreisen. Unterstützen Sie diese Firmenpolitik nicht, wechseln Sie den Stromanbieter, denn Wechseln spart Geld

Vor dem Wechsel

Der richtige Stromtarif: Leider gibt es auch Negativbeispiele für günstige Stromanbieter, und manche Verbraucher haben Vorauszahlungen geleistet, für die sie keinen Strom mehr erhalten, weil z.B. der Anbieter insolvent wurde. Daher ist es ganz wichtig, keine Vorauszahlungen zu leisten. Suchen Sie sich den besten Anbieter heraus, bei dem Sie monatlich bezahlen können, ihr Geld geht so nicht verloren. Wechseln Sie trotzdem, in den allermeisten Fällen haben Sie nur Vorteile, wenn Sie zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

Zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Die einzige „gute“ Nachricht für uns Endverbraucher: die Preise sollen angeblich langsamer steigen. Kurz gesagt: der Verbraucher trägt weiterhin die Hauptlast, die Ideenschmieden aus dem Mittelstand werden stark gebremst, die Großindustrie, von der selten große Erfindungen kommen, darf sich weiter auf ihrer Drohung des Arbeitsplatzwegfalls ausruhen. Angeblich sind dauerhaft Subventionen schlecht für die Wirtschaft – sind denn die jahrzehntelangen Subventionen für den Kohleabbau in Deutschland gut (gewesen)? Und an diesen Subventionen wird gar nicht gerüttelt, Weiterlesen

Sie tun es schon wieder

Laut einer Zeitungsmeldung vom 25.03. wird der Strom bei mindestens 32 Grundversorgern ab Anfang April im Schnitt um 4,5% teurer. Für einen durchschnittlichen 4-Personenhaushalt bedeutet das: pro Jahr 44€ mehr! Lassen Sie sich das nicht gefallen, wechseln Sie zu einem günstigeren Anbieter, denn Wechseln spart Geld…

Nach dem Wechsel

Zugegeben, es ist viel Papierkram. Aber wenn Sie es einmal gewagt und durchgezogen haben, werden Sie erkennen, dass es ganz einfach ist. Eines jedoch sollten Sie sich genau anschauen und am besten deutlich gleich am Anfang auf dem Vertrag notieren: die Kündigungsfrist bzw. den Monat, in dem Sie kündigen müssen! Für den Fall, dass Sie wieder wechseln wollen. Beachten Sie die Kündigungsfristen, denn diese sind unterschiedlich. Meistens sind es drei Monate, aber manchmal zwei, manchmal wurde auch mitten im Monat mit der Stromlieferung begonnen … Sollte der neue Stromanbieter seine Preise erhöhen, können Sie wieder wechseln, natürlich nur, wenn Sie sich an die Fristen halten. Unberührt bleibt davon immer das Sonderkündigungsrecht, sofern der Preis geändert wird. Aber es gelten die Bedingungen Ihres Anbieters, behalten Sie sie im Auge!

„Ökostrom hilft dem Klima nicht“ – wie ist diese Schlagzeile zu verstehen?

Natürlich müssen Unternehmen Gewinne machen, sonst überleben sie nicht. Es müssen die Angestellten bezahlt werden, Rücklagen gebildet werden, auch müssen Produkte weiter entwickelt werden, für all das sind Gewinne notwendig und berechtigt. Nur werden von den Energieriesen jemals günstige Stromeinkaufspreise an den Verbraucher weitergegeben? Oder werden solche Gewinne nur zur Zahlung astronomischer Vorstandsgehälter und Boni verwendet?

Jetzt steht einer der Energieriesen vor einem Milliardenverlust wegen Fehlinvestitionen und der späten Reaktion (s. Münchner Merkur Nr. 53, 05.03.2014) auf die Energiewende. Man schreibt vom lange erfolgsverwöhnten Versorger, das bedeutet im Klartext: Jahrelang wurden enorme Gewinne eingefahren, wenig in die Netze investiert usw., die Aktionäre wurden großzügig bedacht, und offensichtlich wurden keine Rücklagen gebildet. Bezahlt hat das alles brav der Endverbraucher. Jedes normale Unternehmen, ob groß oder klein muss für Fehlentscheidungen geradestehen. Dem Energieriesen wird vermutlich wenig passieren, der Verlust wird sicherlich in irgendeiner Form vom kleinen Kunden bezahlt werden, entsprechende Pläne gibt es schon. Verbraucherschützer und Wissenschaft lehnen diese zwar ab, aber das letzte Wort hat hier wie immer, unsere Regierung, die mit Sicherheit im Sinne der Lobbyisten entscheiden wird.

Im kleinen privatwirtschaftlichen Sektor wurde enorm viel geleistet im Bereich Photovoltaik, Windkraft etc. Da ist die staatliche Unterstützung gut verwendet worden, nur hierfür gibt es keine Subventionen mehr.

Die anstehende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz soll zwar bis zum Sommer erledigt werden, und angeblich sollen dann zukünftig die Preiserhöhungen für den Endverbraucher nicht so hoch ausfallen, wie es notwendig wäre , aber wenn man die Reformen der letzten Bundesregierungen betrachtet, ist davon auszugehen, dass diese Reform denselben Schrottwert hat, wie alle anderen.

Um wenigstens ein bisschen zu sparen, wechseln Sie auf jeden Fall zu einem günstigeren Stromanbieter, denn Wechseln-spart-Geld

EEG-Rabatte

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz – kurz EEG – ist mittlerweile eines der teuersten politischen Projekte überhaupt. Pro Jahr werden ca. 23,5 Milliarden Euro verteilt, um klimafreundliche Stromerzeugung auszubauen. Bezahlt wird dies über die EEG-Umlage von Verbrauchern und Industrie. Wobei Unternehmen mit besonders hohem Stromverbrauch nur 0,05ct Ökostromumlage bezahlen, der Verbraucher dagegen 6,24 ct, so ist in der Tagespresse zu lesen. Angeblich sollen Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, damit gefördert werden, damit sie international wettbewerbsfähig bleiben. Da aber auch Betriebe, die nicht mit internationaler Konkurrenz zu kämpfen haben, ebenso diese Rabatte erhalten, ist die sogenannte Ökostrom-Umlage schon fast zur Industrie-Umlage geworden. Die Rechnung zahlt der Verbraucher mit immer höheren Strompreisen. Die Einkaufspreise für Strom sind schon mehrfach gesunken – hat der Endverbraucher irgendetwas davon gemerkt? Ist Ihr Strom etwa billiger geworden? Leider werden Vergünstigungen von den großen Marktführern immer privatisiert, Erhöhungen sozialisiert. Umweltfreundliche und nachhaltige Energieerzeugung ist unbestritten notwendig, aber es kann nicht sein, dass der Endverbraucher quasi in „Geiselhaft“ immer die Rechnung bezahlt. Wer das Spiel nicht länger mitmachen möchte, sollte zu einem günstigen Stromanbieter wechseln, denn Wechseln Spart Geld …

Die Energiewende

Zum aktuellen Zeitpunkt ist die Energiewende immer noch reines Wunschdenken. Da wird diskutiert – Windkrafträder ja/nein, Stromtrassen – ja/nein Pumpspeicherseen ja/nein usw. Aber wir brauchen dringend Alternativen! Die Uneinigkeit bezüglich der Gestaltung und Realisierung der Energiewende wird auf dem Rücken der kleinen Stromverbraucher ausgetragen – Ende und Ergebnis sind offen. Befreiungen und Vergünstigungen zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen werden von der EU derzeit überprüft, nichtsdestotrotz wird auch dadurch der Endverbraucher mittlerweile viel zu stark belastet. Um Ihren Stromverbrauch bezahlbar zu halten, hilft natürlich Strom sparen und vor allem – den teuren Anbieter zu wechseln. Denn wechseln spart Geld…