Entspannung bei den Strompreisen

Erfreulicherweise sind die Strompreise nach dem Jahreswechsel 2015/16 stabil geblieben. Die mittlerweile über 800 Versorger halten still. Fraglich ist aber, wie lange dies so bleibt. E.on und RWE vermelden Rekordverluste, der Umbau der Konzerne ist in vollem Gange.  EEG-Umlage und Netzentgelte werden steigen.
Eine weitere Entwicklung ist interessant: die Stromeinkaufspreise an der Börse sind derzeit nur halb so hoch wie 2011 – etwa 3-4 Cent pro Kwh, aber ist der Preis für den Endverbraucher gesunken? D.h. die „Riesen“ kaufen günstiger ein, verkaufen nach wie vor teuer und machen dennoch so hohe Verluste? Dasselbe war schon bei den Gaspreisen zu beobachten, ganz aktuell ist es  an den Spritpreisen zu sehen. Der Kunde profitiert nicht in gleichem Maße von den günstigeren Einkaufspreisen, wie das bei den Teuerungen der Fall ist.  Die Preispolitik der Energieversorger bleibt auch weiterhin undurchsichtig.

Sollte Ihr Stromversorger innerhalb der Vertragslaufzeit demnächst versuchen, Ihren Strompreis zu erhöhen, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht! Vertragsklauseln, die das nicht zulassen, sind nach einem Urteil des Langerichtes Düsseldorf (Az.: 14d O 4/15) unwirksam. Strompreiserhöhungen oder allgemein teueren Strompreisen entkommt man durch einen Wechsel des Anbieteres, denn Wechseln-spart-Geld

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